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(c) Copyright BayernStand 2008
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Mit einem Schreiben an die Stadt
Hannover beklagte sich die Königliche Polizeidirektion Die Altstadt von Hannover war eng besiedelt und im Umbruch. Schon 2 Monate nach dem Erhalt des Schreibens wurde der Bau einer Markthalle beschlossen. Der Architekt und Stadtinspektor Paul Rowald entwarf die städtische Markthalle in der Karmarschstraße. Als Vorbild diente Ihm die Maschinenhalle der Pariser Weltausstellung. Die Halle wurde eine Eisenkonstruktion mit gemauerten Wänden und an den Ecken Türmchen. Der sogenannte "Bauch von Hannover" misst mit 84 Meter Länge und 48 Meter Breite, einer Fläche von insgesammt 4000 qm, eine der größten Handelsflächen zur damaligen Zeit.
Am 18. Oktober 1892 wurde die Halle den 243 Händlern übergeben. Anfang des 19. Jahrhunderts lagen an der südlichen Seite der Markthalle Leinstrasse zwei Abstellgleise der Straßenbahn. Hier endeten die Linien 15 und 17. Zeitweise wurde ein Gleis für den Personenverkehr gesperrt für das Entladen von Waren der Markthalle. Im ersten Weltkrieg wurden die Gefrierräume unter der Markthalle erweitert um Getreide und Lebensmittel für die Bevölkerung einzulagern. Am 26.7.1943 wurde Hannover von ca. 90 Flugzeugen bombardiert. Dabei wurde auch die Markthalle zerstört. 51 Jahre wurde die alte Markthalle alt aber die Kellerräume blieben unversehrt. 75 000 Hannoveraner forderten nach Kriegsende per Unterschriftensammlung den Wiederaufbau Ihrer Halle. Nach den Plänen des Architekten Erwin Töllner wurde 1955 eine neue Halle auf den alten Kellerräumen gebaut. 1997 übernahm eine private Betreibergesellschaft
die Markthalle. Nach der Sanierung und Modernisierung
erfreut sich die Halle der neuen und großen Beliebtheit bei
den Hannoveranern und Touristen. |
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